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Coyote

Jahr:Essen 2003Bild von 'Coyote'
Autor/in:Spartaco Albertarelli
Grafik:Angelo Zucca
Verlag:Kidultgame
Status:Produktion eingestellt
Preis:EUR 19.00
Kategorie:Gesellschaftsspiel
Anzahl Spieler:3-6
Altersgruppe:ab 10 Jahre
Spieldauer:¼ bis ½ Stunde
Auszeichnungen:
-Empfehlungsliste 'Spiel des Jahres' (2004)
-à la carte: Kartenspielpreis der Zeitschrift Fairplay, Platz: 7 (2004)
Deutsche Rezensionen:DASP, DB, DBN, DLZ, Doppelspiel, GoodGameGuide, H@LL9000, H@LL9000, JurySdJ, Pöppelkiste, ReichDerSpiele, SpielMitMir, Spieletest, Spielphase, angespielt
Englische Rezensionen:EFUN, Faidutti
Französische Rezensionen:Faidutti
Informationen:BoardGameGeek (EN)
Bezugsquellen:EFUN (EN)
Nachfolger:Pow Wow (2006); Ravensburger; Spartaco Albertarelli
Pressetext:Es ist kein hochtaktisches Strategiespiel mit drei Stunden Dauer, es ist kein Grübelspiel mit aufwändigen Mehrheitswertungen, es ist einfach nur ein einfaches, kleines, witziges Kartenspiel. Und mehr will es auch nicht sein, denn mit diesem Anspruch begeistert Coyote seit der Essener SPIEL ´03 immer mehr Spieler und Spielerinnen:

Spät abends sitzen die Stammesältesten gemeinsam ums Lagerfeuer herum und spielen ein uraltes, seit Generationen überliefertes Spiel. Alte Indianertugenden wie scharfe Beobachtungsgabe und geschicktes Bluffen sind gefragt. In der Ferne ertönt immer wieder das wirre Lachen eines Kojoten. Vergesst niemals die alte indianische Weisheit: Wenn du einen Kojoten lachen hörst, denke daran, er lacht über dich!

Bis zu sechs Personen können an dem verrückten Bluff-Spiel teilnehmen. Zu Beginn bindet sich jeder Mitspieler ein Stirnband aus Stoff um den Kopf. Dahinter wird jeweils eine Karte gesteckt, so dass jeder die Karten der restlichen Spieler erkennen kann, nicht aber seine eigene. Mit dieser schon rein optisch amüsanten Grundsituation beginnt Coyote.

Reihum gibt nun jeder als sogenannter "Scout" entweder einen Tipp ab, wie viele Indianer sich auf den Karten hinter den Stirnbändern befinden - oder er zweifelt den Tipp seines Vorgängers an, indem er laut "Coyote!" in die Runde ruft. Wenn das passiert, werden die Indianer auf allen Karten, also auch auf der eigenen, zusammengezählt. Hatte der Zweifler recht und die Gesamtzahl an Indianern war niedriger als der letzte Tipp, erhält derjenige mit der falschen Vermutung zur Strafe eine kleine Kojotenmarke, die an sein Stirnband geklettet wird. Lag der Zweifler falsch, erhält er selbst einen Kojoten. Zahlreiche Sonderkarten sorgen für abwechslungsreiche Spielminuten. Ein "Häuptling" verdoppelt beispielsweise den Wert aller im Spiel befindlichen Indianerkarten, die "Squaw" reduziert den Wert der höchsten Karte auf Null. So wird Runde um Runde gespielt. Wer drei Kojotenmarken an seinem Kopfschmuck kleben hat, scheidet aus. Es gewinnt, wer bis zuletzt im Spiel bleiben kann.

Die einfachen Regeln von Coyote sind schnell erklärt, sodass bluffbegabte und spaßbereite Scouts problemlos ins Spiel einsteigen können.

Zur richtigen Herausforderung für waschechte Zocker mit Pokerface wird das Spiel durch eine Variante mit Sonderaktionen, die ein zusätzliches taktisches Element ins Spiel bringen. So darf sich ein Scout gegen Abgabe einer "Sondermarke" dem Tipp seines Vorgängers anschließen, ohne den Wert erhöhen zu müssen oder kann sich den nächsten Spieler frei auswählen.

Coyote begeistert dank der fünfsprachigen Spielregel in Minutenschnelle selbst internationale Spielrunden und sorgt für jede Menge Spaß und Gelächter. Und ganz leise ist, wenn man ganz genau lauscht, das Lachen des Kojoten zu hören.
Material:36 Spielkarten
18 Klettverschlüsse
18 Kojoten-Marken
6 Spezialmarken
6 Stirnbänder aus Stoff
6 Klettstreifen
1 Spielanleitung (in 5 Sprachen)
Bild von 'Coyote'
Letzte Änderung:07.10.10

Link zu dieser Seite:http://www.luding.org/cgi-bin/GameData.py/DEgameid/14998