space space
Find
Find game
Find designer/artist
Find publisher
Special Lists
New releases Essen 2014
New releases Nürnberg 2014
Recently entered games
Recently entered reviews
Recently entered reviews (sorted by date)
Award Winning Games
List of reviewers
Statistics
Configuration
FAQ
Credits
Imprint
home
powered by H@LL9000
info@luding.org

Die neuen Entdecker

Year:Nürnberg 2001Picture of 'Die neuen Entdecker'
Designer:Klaus Teuber
Publisher name:Kosmos
Status:Out of print
Price:DM 59
Type:Board
No. of players:2-4
Age:10 years and up
Duration:1 hour to 1½ hours
Awards:
-Spiel der Spiele: Main Award (2001)
-Deutscher Spielepreis: Essener Feder (2001)
German reviews:DB, DBN, DCS, DHK, DLZ, FAIRspielt, GamesWePlay, H@LL9000, Pöppelkiste, ReichDerSpiele, SpielMitMir, SpielMitMir, Spieletest, Spielphase
English reviews:EFUN, ES, Faidutti
French reviews:Faidutti
Information:Pöppelkiste (DE), Spielbox (DE)
FAQ:GamesWePlay (DE)
Translations:Entdecker (2001); Mayfair Games, Inc.; Klaus Teuber
Predecessors:Entdecker (1996); Goldsieber; Klaus Teuber
Similar games:Ozeanien (2004); Klaus Teuber Classics; Klaus Teuber
Im Reich der Wüstensöhne (2008); Kosmos; Klaus Teuber
Press info:"Die neuen Entdecker" heißt das große Spieleabenteuer von Erfolgsautor Klaus Teuber im Jahr 2001. Die "neuen" Entdecker, weil es auch "alte" Entdecker gibt bzw. gab: ein Teuber-Spiel, das als Zwillingsgeburt seines Mega-Erfolgs "Die Siedler von Catan" angesehen werden kann und 1996 zum ersten Mal erschienen war.

Warum nun "neue Entdecker"? Die zunächst paradox scheinende Antwort lautet: Weil die "alten" so gut waren. Die große Substanz, die in diesem taktischen Legespiel steckt und es zu einer Art permanentem "Geheimtip" für die zahlreichen Freunde des Legespiel-Genres machte, weckte in Klaus Teuber die Lust, das Spiel zu perfektionieren und als "neue Entdecker" erneut der Kritik und dem Publikum vorzustellen. Teuber brachte hierzu weiterführende Ideen ein, die er in den vergangenen vier Jahren zum Thema "Entdecker"gesammelt hatte; gleichzeitig verarbeitete er aber auch Anregungen, die er von begeisterten "Alt-Entdeckern" erhielt: Der "Spielraum" sollte noch ein bisschen größer werden, also musste die Zahl der Felder, auf denen Entdeckerkärtchen gelegt werden können, etwas höher werden. Die Macht des Schicksals, oder – wenn man so will – des Zufalls, war zu allen Zeiten das Salz in der Suppe, die es in der Entdeckerkombüse auszulöffeln gab; trotzdem sehnt sich aber auch der größte Abenteurer hie und da nach etwas mehr Planungssicherheit beim Verfolgen seiner ureigensten Strategien. Durch fein austarierte Veränderungen bei den Startbedingungen für Entdeckerfahrten, beim Kauf von Entdeckerkärtchen und vor allem bei der Rolle der Kundschafter, kam Klaus Teuber diesen Wünschen auf vielfältige Art entgegen. Das Ergebnis ist nun ein Spiel, das so viele neue, spannende Elemente enthält, dass der Titel "Die neuen Entdecker" unbedingt gerechtfertigt ist.

Dicht in Küstennähe tasten sich die "neuen Entdecker" mit ihren Schiffen in einer unbekannten Inselwelt voran, um herauszufinden, wie groß "ihr" Land ist. Wo endet es? Wo ist es klug, sich niederzulassen? Gibt es andere Entdecker, die ihnen die Neulande streitig machen wollen? – Oder gibt es vielleicht andere Inseln, die man in aller Ruhe entdecken kann, während die Konkurrenten sich andernorts miteinander herumschlagen? Spiel um Spiel begegnen die "neuen Entdecker" jeweils völlig andersartigen Insellandschaften, die immer wieder neu den Spiel- und Erforschergeist wecken.

Damit das Schiff der neuen Entdecker auf Kurs gehen kann, müssen die Spieler eines oder mehrere der quadratischen Entdeckerkärtchen legen. (Es gibt Kärtchen, die an ein, zwei oder drei Seiten Land aufweisen, an den übrigen Seiten jeweils Wasser.) Jedes Kärtchen, das von einem der verdeckten Stapel gezogen wird, kostet ein Goldstück. Wer sich den Luxus leistet, ein Kärtchen vom offenen Stapel zu kaufen, der berappt vier Goldstücke. Kommt ein Spieler an die Reihe, der nur noch drei oder gar weniger Goldstücke besitzt, muß dieser würfeln. Er erhält so viele Goldstücke, wie Augen gewürfelt wurden, alle anderen erhalten je ein Gold mehr. Man beginnt mit dem Legen der Entdeckerkärtchen vom Spielfeldrand her. Wer sein Schiff von Süden her kommen lässt, dem entstehen keine zusätzlichen Kosten; wer hingegen vom östlichen oder westlichen Spielfeldrand her kommt, der bezahlt ein, wer gar von Norden her entdecken möchte zwei zusätzliche Goldstücke.

Wurden mehrere Entdeckerkärtchen genommen, dann werden diese, sofern sie aneinander passen, auf dem Spielplan abgelegt. Vielleicht ergibt sich schon jetzt durch die auf den Entdeckerkärtchen abgebildeten Landteile eine vollständige kleine Insel, oder aber es kommen die ersten Gestade einer größeren Insel in Sicht. Man rückt mit dem Schiff soweit wie möglich vor, entscheidet, ob man auf dem Entdeckerkärtchen, auf dem der Anker geworfen wurde, einen Kundschafter aussetzt bzw. einen Stützpunkt oder gar gleich eine Siedlung errichtet. Ein Kundschafter kostet nur ein, ein Stützpunkt drei und eine Siedlung stolze sechs Gold.

Sobald eine Insel fertiggestellt ist, wird ermittelt, wer darauf mit Kundschaftern, Stützpunkten und Siedlungen am stärksten vertreten ist. Handelt es sich z.B. um eine Insel, die aus insgesamt zwölf Entdeckerkärtchen zusammengepuzzelt wurde, so erhält der mächtigste Entdecker zwölf Punkte. Sind weitere Spieler auf dieser Insel vertreten, erhält der zweitstärkste die Hälfte der Punkte des ersten; gibt es noch einen dritten, so erhält der wiederum die Hälfte. Dann konzentriert sich alles zunächst einmal darauf, was die Kundschafter machen werden. Während man nämlich, sobald eine Insel fertiggestellt ist, Siedlungen und Stützpunkte wieder zum eigenen Vorrat zurück bekommt, ist das Abenteuer der Kundschafter noch lange nicht beendet. Jeder, der sich auf einer vollständig entdeckten Insel tummelte, wandert in den Dschungel und sucht nun eine der sieben verschiedenen Häuptlingshütten auf. Jeder Häuptling hütet ein wertvolles Geheimnis (5 oder 10 oder 15 Pluspunkte); wer als erster Entdecker an die Häuptlingshütte eines Stammes anklopft, der erfährt, ob dieses Geheimnis mehr oder weniger wertvoll ist. Andere werden versuchen, ihm dieses Geheimnis zu entreißen. Bis zu neun Kundschafter finden auf den Feldern vor einer Hütte Platz. Der Andrang ist natürlich umso größer, je glaubhafter das Gerücht, dass es in einer bestimmten Hütte besonders viel zu holen gibt.

Das Spiel endet, wenn alle Felder des Spielplans mit Entdecker-Plättchen gefüllt sind. Zum Schluß wird ermittelt, welcher Spieler vor welcher Häuptlingshütte die Mehrheit an Kundschaftern stehen hat. Der nämlich darf sich den jeweiligen Urwaldschatz schnappen und zu seiner bisher erkämpften Punktzahl addieren.

"Die neuen Entdecker" werden als ebenso anspruchsvolles wie leicht zugängliches Familienspiel ein breites Publikum ansprechen. Dem trägt der Verlag von vornherein mit einer Spielregel-Besonderheit Rechnung, die bislang nur von den "Siedlern von Catan" her bekannt ist: nämlich einer zusätzlichen (!) Prof.-Easy-Sofort-losspielen-Regel". Diese von Klaus Teuber entwickelte Form des problemlosen Spieleinstiegs soll all jenen entgegen kommen, die es nicht gewohnt sind, sich Spielregeln auf orthodoxe Art zu erschließen. Der KOSMOS-Verlag betrachtet diese Maßnahme als ebenso innovatives wie wichtiges Marketinginstrument und nimmt deshalb den höheren Kostenaufwand, den solch eine
zusätzliche "Prof.-Easy-Regel" mit sich bringt, gerne in Kauf.
Contents:1 Spielbrett
4 Spielfiguren-Sätze
180 Entdecker-Kärtchen
Münzen
9 Pflanzenchips
7 Hütten
1 Schiff
1 Spezial-Würfel
1 Sack
Last modified:03.04.11

Link to this page:http://www.luding.org/cgi-bin/GameData.py/ENgameid/12138