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Manga Manga

Jahr:Nürnberg 2004Bild von 'Manga Manga'
Autor/in:Peter Neugebauer
Grafik:Michael Menzel
Verlag:Kosmos
Status:Produktion eingestellt
Preis:EUR 10.00
Kategorie:Gesellschaftsspiel
Anzahl Spieler:2-6
Altersgruppe:ab 8 Jahre
Spieldauer:¼ bis ½ Stunde
Deutsche Rezensionen:DLZ, GoodGameGuide, H@LL9000, Pöppelkiste, ReichDerSpiele, Spieletest, Spielphase, Topolino
Übersetzungen:Manga Manga (2004); Uberplay Entertainment LLC; Peter Neugebauer
Pressetext:Hau drauf und Schluss

Es gibt Spiele, die den Anschein erwecken, als würden sie von der Schul-Tisch-Industrie gefördert - "Manga Manga" ist eines davon. - Spiele, bei denen die Reaktionsschnelligkeit von Auge und Hand gefordert sind, gehören bei Schülern zu den beliebtesten Happen für den kleinen Spiele-Hunger in den Fünf-Minuten-Pausen. Und wer einmal erlebt hat, mit welcher Action-Power bei "Manga Manga" die Karten auf den Tisch gedonnert werden, dem ist klar, dass das an die Substanz einschlägiger Schultische geht.

Schnelle Spiele wollen schnell erklärt sein. Bei "Manga Manga" steht und fällt alles mit 80 Spielkarten, auf denen sechs verschiedene Manga-Helden abgebildet sind. Jeder dieser Manga-Helden steht im Zeichen einer bestimmten Farbe; jeder Manga-Held verfügt im übrigen noch über einen jeweils andersfarbigen Schild. Soweit, so schnell.

Der Kartenstapel mit den Manga-Helden (ein paar Jokerfunktion erfüllende Regenbogendrachen sind auch dabei) wird gemischt. Der Geber verteilt an jeden Spieler sechs Karten. Die restlichen Karten werden als Stapel in die Tischmitte gelegt. Nachdem jeder Spieler seine Karten gesichtet und auf der Hand sortiert hat, deckt der Kartengeber die oberste Karte vom Stapel auf. - Sagen wir mal, es handelt sich um einen roten Manga-Recken mit grünem Schild. Ab sofort stürzen sich alle gleichzeitig ins Spiel. Wer knallt als erster einen grünen Manga-Helden (wegen des grünen Schildes!) auf den roten Manga? - Krach, schepper, zoing! Schon liegt da ein grüner Manga-Held mit violettem Schild. Und gleich donnert einer einen violetten Manga mit blauem Schild auf die Tischplatte! - Splittert die Spanplatte schon? Bong! Blauer Manga mit rotem Schild! Was, hat denn keiner einen roten Manga-Helden? Womm! Ein Joker, in der Manga-Sprache heißt das "Regenbogendrache" stürzt sich auf den roten Schild. Der Spieler, der den Drachen gespielt hat, schreit laut, welche Farbe nun folgen soll... Und so geht's weiter, bis ein Spieler alle seine Manga-Karten losgeworden ist. - Der Tisch schnauft tief durch, der Gewinner schnappt sich eine "Manga-Scheibe des Erfolges"; derjenige, der noch die meisten Karten übrig hat, erhält eine "Manga-Scheibe des Trostes".
  
Das Spiel endet, wenn alle Scheiben des Erfolges (9 an der Zahl) gewonnen wurden. Auf den Rückseiten dieser Scheiben sind Schwerter abgebildet. Wer am Schluss die meisten Manga-Schwerter hat gewinnt.

Und schnell noch einige Sonderregeln:

Wenn ein Spieler eine falsche Karte legt, muss er diese Karte zurück auf die Hand nehmen; derjenige, der den Fehler bemerkt hat, darf eine beliebige Karte ablegen, auf deren Basis dann weitergespielt wird. - Stimmt der Vorwurf nicht, scheidet der zu Unrecht anklagende Spieler aus. - Kein Spieler darf zweimal hintereinander eine Karte ablegen. Wenn kein Spieler mehr eine Karte ablegen kann (nicht, weil schon alle abgelegt sind, sondern weil keiner eine passende hat), wird eine neue Karte vom Stapel aufgedeckt.

Fertig? Halt! Zu den Scheiben des Trostes wäre noch zu sagen: Man kann diese Scheiben einsetzen, um eine Karte abzugeben oder zwei Karten zu tauschen. Man kann sie aber auch behalten, wenn darauf ein Schwert abgebildet ist, das am Schluss über Sieg oder Nicht-Sieg entscheiden könnte.

Jetzt fertig! Und los!
Material:80 Spielkarten
18 Gewinnscheiben
Bild von 'Manga Manga'
Letzte Änderung:17.06.10

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